Grand Teton National Park

Von Lander bis zu unserem nächsten Ziel waren es nur weitere 150 Meilen, genug Zeit also um es langsam angehen zu lassen und noch einige Zwischenstopps zu machen.

In der Wind River Reservation haben wir uns im Trading Post noch mit einigen Mitbringseln eingesteckt.

In Dubois (gesprochen: Dubeus) gab’s lecker Tacos und beim Schlendern durch das Städtchen haben wir noch den Masonic Temple, also die örtliche Freimaurerloge besucht, die sich allerdings als Handarbeitsladen entpuppte. Wie fast jeder zweite, mit dem wir ins Gespräch kommen, hat auch die betagte Eigentümerin einen Bezug zu Deutschland, hat sie doch früher in Wiesbaden gelebt. So kommt man schnell ins Gespräch.

Auf dem Camping Platz angekommen ist unser Zelt schnell aufgebaut. Der Park Ranger berichtet, dass in den letzten Wochen regelmäßig ein Grizzly immer mal wieder den Campground besucht hat und ermahnt uns nochmals eindringlich, keine Lebensmittel offen oder im Zelt liegen zu lassen sondern alles sorgfältig in die Bear Box am Platz einzuschließen. Wir sind froh, unser Anti-Bärenspray gekauft zu haben. Das ist ab jetzt immer am Mann bzw. an der Frau.

Dass Bären lernen, dass es bei Menschen lecker Futter gibt, ist ein Riesenproblem. Ist ein Tier erst einmal derart konditioniert, verliert es alle Scheu und kommt immer wieder nahe heran und wird zur Gefahr. Traurige Konsequenz ist dann, dass das Tier erschossen werden muss, weil der Mensch zu dämlich war.

In den Nachrichten kam heute die Meldung, dass zum ersten Mal seit 2020 wieder ein Schwarzbär erschossen werden musste. Sehr schade.

Gesehen haben wir bisher aber (leider?) noch keinen Bären. Im Grand Teton gibt es ca. 200 Grizzlies, Im Yellowstone weitere 500.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert