Morgens ging es mit dem Uber zum Flughafen um den Mietwagen abzuholen. Ein Midsize SUV sollte es sein, schließlich will man sich neben den ganzen Dodge Rams und Elon Swasticars nicht minderwertig fühlen. Und bei 2.40 Dollar pro Gallone ist zumindest für deutsche Verhältnisse der Verbrauch egal, scheiß aufs Klima.
Anschließend war erst einmal Shopping angesagt: Vor unserer Campingwoche im Grand Teton und Yellowstone Nationalpark müssen die Vorräte aufgefüllt werden, also ab zum Walmart Superstore.
Neben Lebensmitteln standen auch so sinnige Dinge wie Anti-Bear Spray und Insektenschutz mit 40% Deet (gegen Denguefieber, Zika Virus und West Nil Virus, bei uns vermutlich als Chemiewaffe eingestuft) auf der Wunschliste.
Danach endlich raus aus dem Großraum Denver und rein in den Rocky Mountains National Park. Auf 3.700 m Höhe führt uns die höchste befestigte Passstraße der USA durch ein großartiges Panorama. Zwei Meter hohe Schneemarkierungen beidseits der Strecke lassen erahnen, dass hier im Winter gar nichts mehr geht. Und der Winter geht hier quasi von September bis Mai, dann ist die Route gesperrt.



Die Straße ist zwar offiziell mit 25-45 Meilen pro Stunde ausgeschildert, die Wildwechselschilder am Straßenrand sollte man aber tunlichst ernstnehmen.




Am Grand Lake erreichen wir schließlich unsere Zwischenstation, eine kleine Cabin mit rudimentärer Ausstattung, preislich aber gleich auf mit unserem Hotel in Denver. Wieder einmal bewahrheitet sich, dass Lage, Lage, Lage einfach alles ist, wenn es um Immobilien geht.
